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Backwaren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ernährung ist ein zentrales Thema der Nachhaltigkeit. In Deutschland werden nur noch 14% des Einkommens für Nahrung ausgegeben. Trauriger letzter Platz in Europa. Mittlerweilen wird das Billig-Massen-Nahrungs-Konzept auch bei den Bäckereien angewendet. Während hierzulande Backshops wie die Pilze aus dem Boden schießen, um ihre grässlichen, industriell hergestellten Chemiebackwaren anzubieten, zeigen uns Beispiele aus aller Welt, wie es auch anders gehen kann. Daniel Chirico ist wohl einer der berühmtesten Bäcker Australiens, obwohl der nur eine handvoll Läden führt. Aber die Läden haben es in sich und die hergestellten Backwaren sind das Ergebnis traditioneller Bäckerhandwerkskunst. Ein Bäcker, der was auf sich hält, verwendet nur die besten (biologischen) Zutaten. Die Läden sind fantastisch gestaltet. In Melbourne ähnelt das Interiordesign einem gigantischen Brotkorb, in den man “einsteigt”. Auch das Design der Tüten (von dem Designer Fabio Ongarato) zeigt viusell, um was es Daniel Chirico geht: Um hochwertige, handgefertigte Brötchen und Brote zum geniessen (http://bakerdchirico.com.au/).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Blé Bakery (http://ble.com.gr) aus Thessaloniki verfolgt den gleichen Anspruch. Richtig gute Brote machen ist Kunst. Sie werden in dem größten Holzhofen der Welt gebacken. Und wer nicht ganz soweit fahren möchte, dem können wir die Joseph Bäckerei (http://www.joseph.co.at) in Wien empfehlen. Hier wird, neben dem Zelebrieren der Bäckerkunst, auch Wert auf biologische Zutaten gelegt und zwar “ohne wenn und aber”.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mast Brothers

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wußten Sie eigentlich, warum Kinderschokolade Kinderschokolade heißt? Weil sie von Kindern gemacht ist. Die gängige Praxis der großen Schokoladenproduzenten ist, so günstig wie möglich die Kakaobohnen einzukaufen. Viele Berichte weisen darauf hin, dass dafür (oft sogar erzwungene) Kinderarbeit eingesetzt wird.
Deshalb ist es wichtig, Unternehmen zu unterstützen, die auf anderen Geschäftsprinzipien basieren.
Wir haben schon des öfteren über Schokoladenkonzepte gesprochen und eigentlich gab es fast nichts mehr dazu zu sagen, Steigerungen waren nicht mehr denkbar. Aber jetzt haben die “Mast Brothers” nochmals einen draufgelegt. Mit selbst entwickelten Maschinen stellen Sie Kleinstauflagen von Schokoladen her, sie verwenden nur organisch und fair hergestellte Kakaobohnen. Auf Videos erklären sie den Herstellungsprozess und die Herkunft ihrer Bohnen. In dem wunderbaren gemachten Film The Source zeigen sie die Kooperative La Red de Guaconejo, die Ihnen die besten Kakaobohnen liefert. Und durch ein exzellentes Design wird die Mast Brothers Chocolate zu einem Gesamtkunstwerk. (http://mastbrothers.com/)

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Aeosop

 

Die Marke Aesop wurde 1987 in Australien vom “Bio-Pionier” Dennis Paphitis mit dem Ziel gegründet, hochwertige Natur Kosmetik zu entwickeln, die aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen hergestellt wird und die menschliche Haut auf besonders natürliche Weise pflegt und schützt. Insofern versprechen Aesop Produkte natürlich auch keine ewige Jugend, begeistern dafür aber umso mehr mit kompromissloser Verträglichkeit und dem guten Gefühl, sich selbst treu zu bleiben. Und weil es nicht auf die Verpackung, sondern auf den Inhalt ankommt, sind Aesop Pflegeprodukte in gewollt schlichten Verpackungen erhältlich. Hier funktioniert das wichtige (nachhaltige) Designprinzip Weniger ist mehr. Es wird Verpackungsmüll eingespart und die Produkte können trotzdem visuell glänzen. Ähnlich wie die vorgestellten Mast Brothers wird hier ein Unternehmen als Gesamtkunstwerk betrieben. Neben großartigen, nachhaltigen Produkten wird nachhaltiges Design in allen Bereichen eingesetzt (Produkt, Verpackung, Shop). Höhepunkte in den eintönigen Einkaufsstrassen sind die spartansich und nur mit wenigen Mitteln inszenierten Stores von Aeosop. Für den neuesten Laden in London wurde auf recycelte Möbel und Materialien zurückgegriffen. (http://www.aesop.com/)

 

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Efficient City Farming

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Urban Farming ist ein großer Trend. Auch immer mehr Unternehmen versuchen daraus, Geschäftsmodelle zu entwickeln. Erfreulicherweise ist jetzt ein Startup aus Berlin angetreten, die Landwirtschaft in die Städte zu bringen. Nicolas B. Leschke, Karoline vom Böckel und Christian Echternacht wollen ihre Dachfarm ab 2013 auf einer Gesamtfläche von 7.000qm auf dem Areal der Berliner Malzfabrik entstehen lassen.
Das ehrgeizige und innovative Projekt bedient sich dabei der sogenannten Aquaponic-Methode. Das Wort setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Aquakultur – also Fischzucht – und Hydroponic (concept of soil less gardening). Die Fische produzieren Dünger, die Pflanzen reinigen wiederum das Wasser, in dem sie den Dünger aufnehmen. So kann das wasserintensive Wirtschaften als Kreislauf betrieben werden, in dem das Wasser von unten nach oben, vom Fisch zur Pflanze, wechselt. 70 bis 80 Prozent Wasser können auf diese Weise eingespart werden. Die 3 Gründer sind mit der richtigen Einstellung für neues Wirtschaften angetreten: “Unsere Innovationen sollen wirtschaftlichen Erfolg in Einklang mit ökologisch und sozial hohen Ansprüchen erbringen: sie schonen die Umwelt, verringern die Belastungen aus ihrer Nutzung und schaffen einen Mehrwert für die Gesellschaft.” (http://www.ecf-center.de)

 


 

 



 

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