So lautet die Schlagzeile eines heute veröffentlichten Artikels im Handelsblatt. Gerade der Konzern, der mit der Ausschlachtung von endlichen Ressourcen enorme Gewinne einfährt (Shell hat in den letzten fünf Jahren die Rekordsumme von 125(!) Mrd. Dollar Reingewinn erzielt), erachtet Investitionen in erneuerbare Energie als nicht lukrativ. Aus unsere Sicht das falsche Signal und schädlich für alle Bemühungen, mehr Nachhaltigkeit in die Geschäfte zu bringen. Nur knapp 2 Prozent der Investitionen wurden bisher für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien im Konzern ausgegeben. Diese werden jetzt bis auf  Forschungsaktivitäten gestrichen. Die zuständige Spartenchefin Lina Cool kommentiert unmissverständlich: „Wind- und Solarprojekte können nicht mit unseren anderen Investitionschancen konkurrieren (s.o.)“.
Also weiter wie bisher, bis der letzte Tropfen Öl gefördert ist.
Hoffentlich verschont uns das Unternehmen zukünftig mit der Publikation von aufwendig gemachten Nachhaltigkeitsberichten. Das kann man sich gut sparen. Das ist das Papier nicht wert auf dem es gedruckt wurde.

 

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