In einem neulich im Handelsblatt veröffentlichten Artikel ist von einem wegweisenden Trend zu lesen. Branchen, die bisher wenig oder gar keine Berührung mit grünem Business hatten, suchen verstärkt nach neuen Geschäftsfeldern genau in diesem Bereich. Und das Experten einen breiten Trend erwarten, der zunehmend auch den Mittelstand erfassen wird, dürfte uns freuen.

Schrittmacher beim Trend weg vom Auto ist der Branchenprimus Bosch. Der schwäbische Elektromulti hat sein Geschäft frühzeitig mit Heizungstechnik, Elektrowerkzeugen und Industrietechnik diversifiziert, jetzt soll der Einstieg in alternative Energien helfen, die Einbrüche in der Autoindustrie aufzufangen. Erst in der vergangenen Woche legte Bosch-Chef Franz Fehrenbach den Grundstein für eine neue Solarzellenfabrik der Thüringer Tochter Ersol. Eine Milliarde Euro hat Bosch für den Solarzellenhersteller ausgegeben, weitere 500 Mio. Euro steckt Fehrenbach jetzt in den Ausbau der Fertigung. „Wir bauen trotz der schwierigen Situation auf zukunftsweisende Technologien“, sagt Fehrenbach. Der Anteil des Autogeschäfts soll von 60 auf unter 50 Prozent gedrückt werden.

 

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