Eine der großen Industriesparten, die Autoindustrie, hält an den Konzepten von gestern fest. Man fragt sich, was die riesigen Forschungsabteilungen jeden Tag tun, wenn dabei Ergebnisse herauskommen, die keine Zukunft mehr haben und die gestrig sind. Bleibt dann noch der Staat, der es richten soll, wenn man falsch und schlecht seinen Job gemacht hat, wie man das am Beispiel Porsche beobachten kann. Den neuen viertürigen tonnenschweren Sportwagen Panamera mit hunderten von PS braucht die Welt wirklich nicht.
Warum kommt aus Stuttgart nicht eine alternative Innovation, wie das Unternehmen Tusla es aus Kalifornien vormacht? Die Manager waren wahrscheinlich zu sehr damit beschäftigt die Gewinne des Unternehmens an den Finanzmärkten gewinnbringend anzulegen, anstatt sich auf zukunftsfähige Mobilitätskonzepte zu konzentrieren.
Überraschend haben Manager des chinesischen Baumaschinenhersteller Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery Co. die hässliche und umweltfeindliche US Automarke Hummer und deren unfähige Führungsmannschaft und die bestehenden Händlerverträge übernommen.
„Die Marke Hummer ist ein Synonym für Abenteuer, Freiheit und Frohsinn. Durch unsere Investition wollen wir dieses Erbe fortschreiben, so dass sich die Marke erneuern und wachsen kann“, sagt Tengzhong-Chef Yang Yi. Das klingt so abenteuerlich, das man fast an der Glaubwürdigkeit zweifeln mag. Aber wahrscheinlich meint es der arme Herr Yang Yi sogar ernst. In beiden Fällen wird der Markt es hoffentlich regeln.
Die aktuelle Zulassungsstatistik spricht eine deutliche Sprache: Gegenüber dem Vorjahr sind die Verkäufe bei den 150 US-Händlern um 62 Prozent eingebrochen. Und in der Schweiz ist noch kein einziger Hummer verkauft worden in diesem Jahr. Der Importeur steht vor der Pleite.

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