Wie die L.A. Times letzte Woche berichtete, will der Handelsriese Wal-Mart in den nächsten Jahren alle Produkte mit einem „Green Index Label“ versehen, aus dem hervorgeht wo, wie und unter welchen Bedingungen die Produkte hergestellt werden. Wal-Mart Chef Mike Duke: „Kunden wollen Produkte, die effizienter sind und länger halten und immer mehr wünschen auch Informationen über den gesamten Herstellungsprozess. Wir sehen das nicht als einen Trend, der wieder verschwindet.“
Das bemerkenswerte daran ist, dass es sich nicht um einen lokalen Anbieter handelt, sondern um den größten Handelsriesen der Welt mit mehreren hunderttausend Produkten in seinen Regalen. Experten sagen voraus, dass das ehrgeizige Vorhaben viele Lieferanten dazu bewegen wird, umweltfreundlichere Produkte herzustellen. Nachhaltigkeit hat bei Wal-Mart scheinbar eine sehr hohe Priorität. Es wird nicht unbedingt die Sorge um die Welt sein, die den Antrieb liefert, sondern vielmehr geht es um eine Überlebensstrategie für die Zukunft des Riesen.
Auch der britische Handelskonzern Marks&Spencer hat ein ähnlich ehrgeiziges Projekt mit dem Namen „Plan A“ aufgelegt (http://plana.marksandspencer.com/). Was machen die deutschen Handelskonzerne? Erstmal abwarten und weiter so oder untergehen?

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