Starbucks hat im Juli bekanntgegeben, dass sie in Seattle 3 Stores eröffnen werden, die erstmalig nicht mit dem Starbucks Branding versehen werden. Der erste Store wird den Namen „15th Avenue Coffee and Tea“ tragen. „Der neue Name soll mehr Lokalität ausdrücken“, so Senior Vice President Tim Pfeiffer. Die Idee finde ich sehr interessant, entscheidend wird aber die Umsetzung sein. Hintergrund ist, das die Menschen zunehmend mißtrauisch gegenüber großen Konzernen geworden sind, sie vertrauen wieder mehr auf lokale Unternehmen und verlangen Authentitzität und Glaubwürdigkeit. Hier ist auch der Knackpunkt. Wenn Starbucks nur den Namen austauscht, aber ansonsten alles beläßt, wird das sicher von den Menschen durchschaut werden. Wenn es Starbucks allerdings gelingen sollte, wirklich lokale Nähe zu erzeugen (durch lokale Produkte, mehr Handarbeit bei der Kaffeezubereitung, Unterstützung der kulturellen lokalen Kulturszene, etc.), dann ist das ein sehr spannendes Experiment für einen globalen Konzern wieder zu mehr lokaler Nähe zu kommen.

img_0062

Kommentare sind geschlossen