Wir haben an dieser Stelle schon oft die Innovationsmüdigkeit vieler deutscher Unternehmen beklagt. Jetzt hat ein bayerischer Autokonzern neue Investitionen in Höhe einer halben Milliarde Euro angekündigt. Aber nicht etwa, um damit neue Mobilitätskonzepte für die Zukunft zu entwickeln, sondern um Fabriken in China zu bauen, in der die alten Konzepte von „Freude am Fahren“ realisiert werden sollen. Die werden uns ja zur Zeit in massiven Kampagnen als nachhaltige Innovationen verkauft. Aber so blöd kann der Verbraucher gar nicht sein, in tonnenschweren und panzerähnlichen Fahrzeugen grüne Alternativen zu sehen. In einem sind die Unternehmen relativ erfindungsreich: In der Suche nach neuen Absatzmärkten, die ihnen die veralteten Produkte abkaufen. Die Textilindustrie hat das vorgemacht und bestückt vor allem den osteuropäischen Raum mit ihren biederen und verstaubten Klamotten. Nur so können die meisten noch überleben. Oder irgendwelche reiche Fans von goldenen Knöpfen aus dem Orient eilen den bankrotten Unternehmen zur Hilfe. Jetzt folgen die Autobauer, die in China ihre Überlebenschance sehen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wer nicht innovativ ist, bleibt auf der Strecke. Wenn die deutschen Autobauer nicht aufpassen, dann werden sie in Zukunft von Unternehmen aus den USA, aus Japan, aus der Schweiz oder aus China überholt werden. Der äußerst konservative Großinvestor Warren Buffet hat letztes Jahr in den chinesischen Autokonzern BYD (www.byd.com) investiert. Das Unternehmen arbeitet mit Hochdruck an der serienreifen Mobilität der Zukunft: Bezahlbare Elektrofahrzeuge.

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Quelle: byd.com

 

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