bio-lebensmittel

Es ist ein reflexhaftiges Verhalten, gerade von sogenannten kritischen Medien, das an den Tag gelegt wird. Eine Bewegung erzeugt eine Gegenbewegung. Diesmal geht es um die grüne Bewegung, im speziellen die Biofood-Branche, auf der herumgehackt wird. Stiftung Warentest verkündet: Bionahrung ist nicht unbedingt gesünder als normale Kost und auch noch teurer. Und ein bekanntes Nachrichtenmagazin macht daraus: Schwache Ergebnisse bei Geschmack und Nährstoffgehalt. Was soll man davon halten? Welche Maßstäbe werden hier angelegt. Weiter im Text steht geschrieben, wer Wert auf eine tiergerechte und nachhaltige Landwirtschaft legt, der investiert in Biofood richtig? Und am Ende des Artikels heißt es lapidar: Allerdings bietet die Ökokost neben der Nachhaltigkeit einen großen Vorteil: Pestizide kommen wesentlich seltener vor. Ein großer Vorteil? Will uns der Redakteur auf den Arm nehmen? Ich fasse das sogenannte schwache Ergebnis der Bio-Lebensmittel wie folgt zusammen: Nachhaltige und tiergechte Lebensmittelproduktion, wesentlich geringere Pestizid-Belastung, faire Entlohnung der Hersteller (z.B., bei Milch=teurer), Unterstützung lokaler Produzenten. Der Journalist Peter Unfried hat Recht mit seiner Forderung, dass das Land eine neue Elite braucht, die voranschreitet und sagt was richtig ist. Die sogenante alte Elite ist im 20. Jhd. stehengeblieben und auf diese können wir nicht mehr setzen.

 

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