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Von der Politik kann man nicht viel erwarten, wenn es darum geht, das die Weichen für eine Nachhaltige Entwicklung gestellt werden. So dachte man. Jetzt liegt ein von der EU Kommission in Auftrag gegebener Entwurf für einen Fahrplan zu mehr Ressourceneffizienz vor. Und der hat es in sich.  Laut Plan sollen die Produktions- und Konsummuster nachhaltiger, die Produktion effizienter gestaltet und Abfall als Ressource betrachtet werden. Bis 2020 soll die Öffentlichkeit die wahren Preise ihrer Produkte und Dienstleistungen kennen – über den gesamten Lebenszyklus. Minimalstandards sollen helfen, die uneffizientesten Produkte vom Markt zu verdrängen. Bis 2020 will die EU-Kommission umweltschädliche Subventionen abschaffen. Bis 2020 sollen Recycling und Wiederverwendung von Produkten auch ökonomisch so attraktiv sein, dass das Pro-Kopf-Aufkommen von Müll stark gesunken  und Deponierung keine Option mehr ist. Verbrennung mit Energierückgewinnung soll nur für nicht-recycelfähige Materialien vorbehalten sein. Bis 2020 soll es Anreize für gesünderen und nachhaltigere Nahrungsproduktions- und -konsummuster geben; der Einfluss auf Ressourcen soll um 20 Prozent gemindert, die Menge an noch essbaren Nahrungsabfällen soll halbiert werden. Wenn sich das politisch durchsetzen würde, dann werden in den nächsten gut 8 Jahren enorme Veränderungen auf Wirtschaft und Gesellschaft zukommen. Wir können gespannt sein, wie sich alle Beteiligten darauf einstellen werden. Mehr Information unter Friends of Europe und unter http://www.eeb.org/

 

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