Ressourcen-, bzw. Materialeffizienz sind die Schlagworte für eine grüne Wirtschaft. Jetzt hat sich ein junges Unternehmen auf den Weg gemacht, Zement nachhaltiger zu machen. Die Herstellung von Zement ist nämlich für fünf bis sieben Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich, mit steigender Tendenz, da in den Schwellenländern ein enormer Nachholdedarf an Infrastrukturprojekten (Haus- und Straßenbau) besteht. Die Celitement GmbH ist eine Ausgründung eines Forschungprojektes am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und wird bald mit der Produktion eines neuen Typs von hydraulischen Bindemitteln mit dem Namen „Celitement“ beginnen. Celitemente können bisher bekannte Zemente ersetzen, wobei durch den geringeren Kalksteinbedarf im Ausgangsmaterial und niedrigere Prozesstemperaturen des neuartigen Celitement-Herstellungsverfahrens das Potential besteht, bis zu 50% an CO2-Emissionen und bis zu 50% an Energie einzusparen. Der neue Baustoff ist darüberhinaus kompatibel zu herkömmlichen Zementen und zeichnet sich durch eine gute Beständigkeit und Dauerhaftigkeit aus. Mehr Infos

© Grafik: Celitement

 

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