Ein sehr eindrucksvolles Beispiel für eine gelungene Nachhaltigkeitskommunikation zeigen die Macher hinter CarbonVisuals (http://www.carbonvisuals.com). So haben Sie z.B. aktuell eine Eventtour mit dem Titel „Do the Math“ quer durch die USA konzipiert, auf der deutlich gemacht wird, welches „Budget“ die Menscheit an CO2 Emissionen noch bis 2050 zur Verfügung hat – also noch in die Atmospähre emittieren darf (565 Gt) -, um unterhalb einer 2 Grad-Erderwärmung zu bleiben. Im Gegensatz dazu hat, nach Aussagen von CarbonVisuals und 350.org, die Öl- und Kohleindustrie ein vielfaches an Budget noch zum Verbrennen in ihren Quellen (ca. 2796 Gt). Ein weiteres Beispiel der guten Arbeit von CarbonVisuals ist die Visualisierung der CO2 Emissionen der Stadt New York. Sie macht deutlich, wie wir unaufhöhrlich Minute um Minute weiter CO2 in der Atmosphäre anreichern, ohne es zu schaffen, diese Werte zu stoppen, geschweige denn endlich zu senken. Würde die CO2 Emissionen auf dem Stand von 2011 verharren (34 Gt), hätten die Menschen das Budget schon in 16 Jahren aufgebraucht und dürften danach keine einzige (!) Tonne CO2 mehr emittieren, um das 2-Grad-Ziel noch zu erreichen. Deutlicher kann der Handlungsdruck nicht mehr aufgezeigt werden.

© Bild CarbonVisuals

 

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