An dieser Stelle haben wir des öfteren über neue Mobilitätskonzepte gesprochen. Interessanterweise kommen immer wieder innovative Ideen aus „Nicht-Autobauer-Ländern“. In der Schweiz wurde ein Konzept namens microMax, ein Mini-Elektrobus im Smart-Format, entwickelt. Neben emissionsfreier Mobilität könnte das Konzept den innerstädtischen Verkehr zu revolutionieren. Der Mini-Bus kann per Applikation auf dem Mobiltelefon, das via GPS zugleich Auskunft über seinen momentanen Standort gibt, angefordert werden. Wer mit MicroMax mitfahren will, kann sich von ihm sogar morgens wecken lassen. „Das System setzt dazu einfach unter Berücksichtigung aller Schwarminformationen die voraussichtliche Fahrzeit in Relation zur gewünschten Ankunftszeit, addiert die individuell für Frühstück und Morgentoilette eingestellte Zeit und alarmiert den Nutzer über die App auf Smartphone oder Tablet“, erläutern die Entwickler von Harman. Man müsse nur zur vorberechneten Zeit aus der Haustür – und schon könne man in den vorbeikommenden microMAX einsteigen. Das kleine Schweizer Unternehmen Rinspeed selbst liefert den Elektro-Kleinbus, der von einem Gabelstaplermotor(!) angetrieben wird und 32 kW (44 PS) leistet. Damit erreicht der microMAX bis zu 95 km/h. Die Kapazität der Lithium-Polymer-Batterie sorgt für eine Reichweite von rund 100 Kilometern. Als Preis für den Bus wird eine Spanne von 5.000 – 10.000 Euro genannt. Machbar für viele (neue) Kleinunternehmer. Je mehr mitmachen, umso flächendeckender könnte man das neue Mobilitätskonzept umsetzen.

Fotos: Autonews

 

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