mgs_vapur_flasche

Wir haben schon oft an dieser Stelle auf die Problematik von Plastikmüll hingewiesen, der im besonderen von den unzähligen Einweg-Plastik-Wasserflaschen verursacht wird. Von den 200 Milliarden Plastikwasserflaschen, die weltweit pro Jahr produziert werden, werden lediglich ca. 12% recycelt, der Rest landet in der Natur und vermüllt die Landschaft und die Meere.
Die Alternative besteht darin, Leitungswasser in wiederwendbare Flaschen aus Plastik oder Aluminium zu füllen oder gar in Glasflaschen. Da man sich dieser – anders als ihre Plastik-Einweg-Flaschen – aber nicht so einfach entledigen kann, mußte man sie notgedrungen mit sich herumschleppen. Die Amerikaner  David Czerwinski, Brent Reinke und Jason Carignan bieten mit Vapur eine echte Alternative: Zusammenfaltbare und wiederverwendbare Plastikflaschen (ohne den Weichmacher Bisphenol A). Die Flasche wiegt nur 40 Gramm, ist rollbar und lässt sich, einmal ausgetrunken, auf ein Fünftel ihrer Größe verkleinern – was das Gepäck unterwegs so schrumpfen lässt, als habe man die Flasche weggeworfen. Es gibt sie in mehreren Varianten, Farben und Größen zwischen einem halben und einem Liter und sie sehen recht stylisch aus. Vom National Geographic Magazine wurde die Flasche zum „Gear of the year 2013“ erklärt. In Deutschland ist Vapur u.a. auf trinkflaschen24.net zu beziehen und kosten ab 9,95 Euro.

 

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