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Nachhaltigkeitskommunikation kann einen wichtigen Beitrag für die notwendige Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft leisten und soll die Zusammenhänge der sozialen, ökologischen und ökonomischen Perspektiven mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung aufzeigen und vermittteln. So die Theorie. In der Praxis scheitert Nachhaltigkeitskommunikation oft an Komplexität, zu trockener und wenig emotionaler Vermittlung der Themen und einer nicht zielgruppengerechten Ansprache. Letztendlich geht es um eine Popularisierung des Leitbildes der nachhaltigen Entwicklung. Ohne das Thema auch in der Breite populär zu machen, wird sich weiter nur eine kleine Minderheit auf den Weg machen. Mit einem Experiment möchte Stephan Bohle von futurestrategy und Studenten des Institute of Design Berlin den Beweis antreten, dass Nachhaltigkeitkommunikation abwechslungsreich, informativ und unterhaltsam sein kann. Dazu wurde eine Bild-Zeitung „gekapert“ und in ein Sprachrohr für eine nachhaltige Entwicklung in Gesellschaft und Wirtschaft mit den Themenfeldern Energie, Konsum, Reisen, Wohnen und Mobilität umgewandelt. Stephan Bohle und seine Studenten sind gespannt auf die Reaktionen der „Bild-Sonderausgabe“.

So liessen die ersten Reaktionen auch gar nicht lange auf sich warten. Der Herausgeber der BILD persönlich, Kai Diekmann, kommentierte die Arbeit wie folgt: „Sie und Ihre Studenten haben wirklich viel Mühe und Zeit investiert, um das ThemA Nachhaltigkeit interessant aufzubereiten. Das Ergebnis sieht sehr gelungen aus (…) Gerne gebe ich Ihr kreatives Werk an die Redaktion weiter. Vielleicht stößt das ein oder andere Nachhaltigkeitsthema ja auch bei der echten BILD auf Interesse.“

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