82853a355ff0f8cfb02b15dc0940a4fb

In Berlin stellt zum ersten mal die Künstlerin Pinar Yoldas Ihre Arbeiten in der Ausstellung „An Ecosystem of Excess“ aus. Ozeane sind die lebenserhaltenden Systeme des Planeten. Vor vier Milliarden Jahren brachte der Ur-Ozean, die von lebenden Organismen wimmelnde Ursuppe, die allerersten organischen Moleküle hervor. Heutzutage verändert sich die Zusammensetzung der Ozeane drastisch in Richtung synthetische Moleküle. In weniger als zwei Jahrzehnten haben sich unsere Meere mit anthropogenem Abfall gefüllt. Besonders hervorzuheben ist dabei der Great Pacific Garbage Patch, ein Plastikstrudel von der Größe Mitteleuropas, ein Müllmonument globalen Ausmaßes. Nach Aussage von Kapitän Charles Moore, Umweltaktivist und Entdecker des Müllstrudels, hat sich der „Ozean in eine Plastiksuppe verwandelt“. Angesichts dieser Entwicklung der Meere von der Ursuppe zur Plastiksuppe stellt „An Ecosystem of Excess“ eine sehr einfache Frage: „Welche Lebensformen würde der Urschlamm der Gegenwart hervorbringen, würde das Leben heute in unseren mit Plastik zugemüllten Ozeanen seinen Anfang nehmen?“
Die Ausstellung läuft noch bis zum 4. Mai.

Pinar Yoldas: An Ecosystem of Excess
Ausstellungsdauer: 24. Januar bis 4. Mai 2014

Schering Stiftung | Unter den Linden 32-34 | 10117 Berlin
Täglich (außer Di und So) 12-19 Uhr – Eintritt frei

 

Kommentare sind geschlossen