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Langsam scheint sich auch in den USA die Auffassung zu verbreiten, dass der Klimawandel a. stattfindet und b. erhebliche Konsequenzen für das Leben jetzt und in Zukunft lebender Menschen haben wird. Und von wem kommt diese Einschätzung? Vom Amerikanischen Verteidigungsministerium. So stellt das Ministerium fest, das u.a. globale Erwärmung, das Ansteigen des Meeresspiegels und Extremwetterereignisse weltweit zu Hunger, Armut und Konflikten führen wird und das die Sicherheit der USA gefährdet sein könnte. Diese Analyse wäre mal ein Anfang für ein Land, in dem immer noch fast jeder 2. Bürger glaubt, dass Klimawandel nicht stattfindet, bzw. nicht vom Menschen verursacht wird. Es bleibt zu wünschen, dass jetzt auch eine Diskussion über die nicht-nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise der Amerikaner startet (würden alle Menschen so leben wie die Amerikaner bräuchten wir die Ressourcen und Senken von 5 Planeten! ) und nicht fatalerweise die Schlussfolgerung gezogen wird, dass man business as usual weiterbetreiben kann, aber diesen eben nur durch Stärkung der Militärmacht erhält. Zu befürchten ist, dass die Diskussion zum letztgenannten Punkt führt. Die Studie kann hier runtergeladen werden.

Bild©Department of Defense

 

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