Deutschland gehört nicht mehr zu den weltweiten Vorreitern im Klimaschutz. Der von Germanwatch ermittelte Klimaschutz-Index sieht Deutschland nur noch auf dem 22. Platz. Grund ist das sogenannte Energiewende-Paradox, wegen der Energiewende wird verstärkt Kohle in Deutschland verstromt.
Die Bewertung der Staaten im Klimaschutz-Index (KSI) setzt sich aus fünf Kriterien zusammen:
– Emissionsniveau (30 Prozent)
– Entwicklung der Emissionen (30 Prozent)
– Ausbau der erneuerbaren Energien (10 Prozent)
– Energieeffizienz (10 Prozent)
– Klimapolitik (20 Prozent)

Bewertet werden die 58 größten CO2-Emittenten, die zusammen für mehr als 90 Prozent des globalen Ausstoßes verantwortlich sind (siehe Grafik). Die ersten drei Plätze sind auch in diesem Jahr unbesetzt – da kein Land genug tut, um die Erderwärmung auf zwei Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten zu begrenzen. Rang vier unter den 58 bewerteten Ländern belegt wie im Vorjahr Dänemark, gefolgt von Schweden, Großbritannien, Portugal und Zypern.
Quelle: spiegel.de

Klimaschutzindex

 

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