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COP 21 in Paris steht vor der Tür. Die wichtigste Klimaveranstaltung seit Jahren wird von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Vielleicht wird es einige Schlagzeilen in den Abendnachrichten geben: „Konferenz gescheitert oder Staaten einigen sich auf Klimaziele“, aber die Bevölkerung wird damit nicht viel anfangen können, weil viel zu wenig Informationen über die Themen dieser Konferenzen vermittelt werden. Stephan Bohle von futurestrategy ist mit Studenten der privaten Designschule IN.D Berlin der Frage nachgegangen, welche Unterstützung ein Kommunikationsdesign liefern könnte, um die Klimakonferenz und ihre Inhalte besser, attraktiver und verständlicher einem breiteren Publikum zu vermitteln. Die Entwürfe der Studenten können sich als gelungene Beispiele einer Nachhaltigkeitskommunikation sehen lassen. Das bestätigt auch Charlotte Streck von Climate Focus, Klimapolitikexpertin und Kennerin der Klimakonferenzen, die die Arbeiten der Studenten begutachten und bewerten konnte.

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Julius Emde hat in seinem interaktiven Entwurf den Klimaschutz-Index von Germanwatch als basisbildendes Element für die Visualität verwendet. Dabei repräsentiert jeder Kreis eines der knapp 60 Länder dieser Erde, die für 90% der CO2 Emissionen verantwortlich sind. Man erfährt einiges über die Performance dieser Länder, wie sie klimapolitisch mit dem Klimawandel verfahren. Je röter und größer der Kreis, um so negativer fällt die Klimabilanz dieser Länder aus. Bestes Land ist Dänemark auf Platz 4 des Rankings nach Germanwatch. Deutschland liegt im Mittelfeld (orangefarbener Kreis)

 

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Juliane Meißner transportiert die Dringlichkeit einer Klimavereinbarung mittels eines abstrakt schmelzenden Eisbergs, der je nach Stand der Verhandlung durch Beobachter live bewertet werden kann und schmelzt oder wächst

 

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Der Entwurf von Linh Do Mong symbolisiert die Erde als pulsierendes Herz, dass es zu schützen gilt

 

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