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Wer hat noch nicht im Internet bestellt? Mittlerweilen kaufen über 70% der Deutschen auch Online. Das daraus entstehende Problem: Im Versandhandel sind Transportverpackungen notwendig. Aufgrund der kleinen individualisierten Liefereinheiten ist hier das spezifische Aufkommen an Verpackungsabfällen größer als beim Kauf im Einzelhandel. Seit dem Jahr 2000 ist die Sendemenge allein in Deutschland von 1,7 auf 2,7 Milliarden Pakete gestiegen. Jetzt hat sich ein Start-up aus Finnland diesem Problem angenommen und eine Lösung entwickelt: RePack. Der Finne Juha Mäkelä nimmt sich dabei das Flaschenpfand als Vorbild. Seine aus alten Plakatwänden und recyceltem Kunststoff hergestellten Mehrweg-Verpackungen müssen vom Käufer mit einem Zuschlag bezahlt werden. Diese kann er nach dem Auspacken mit einem beigelegten Rücksendeetikett bekleben und wieder in den Briefkasten schmeißen. Dafür bekommt er dann das Pfand zurück – als Gutschein für den nächsten RePack-Versand. Eine clevere Idee, der sich die großen E-Commerce-Häuser bedienen sollten.

 

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