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Wir haben an dieser Stelle schon oft berichtet und uns beklagt darüber, wie wenig sich die Kommunikations- und Designbranche mit den Themen der nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzt. Auch der Nachwuchs wird sträflich vernachlässigt und lernt überwiegend, Dinge herzustellen oder zu bewerben, die kein Mensch braucht und die Mit- und Umwelt kaputt machen. In einer letztes Jahr durchgeführten Studie am Institute of Design in Berlin gab es in ganz Deutschland nur eine Designschule, die sich dem Thema ganzheitlich verschrieben hat, die Ecosign in Köln. Aber es tut sich was. „Die Zeiten, in denen die Arbeit von Designern vor allem auf eine Steigerung von Produktion und Konsum abzielt, sind vorbei“, sagt Kris Krois, Professor an der Freien Universität Bozen. „Die Konsumorientierung bringt unsere Gesellschaft an ihre ökologischen und sozialen Grenzen. Es braucht neue Muster des Wirtschaftens und Lebens – und wir glauben, dass Designer hier eine wichtige Rolle spielen. Dabei geht es nicht in erster Linie um ökoeffizientere Produkte, sondern um Lebensstile, Werte und Politik im weitesten Sinne.
Ab Oktober 2015 startet der neue Studiengang Master Eco-Social Design. Mehr dazu hier.

 

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