Zum Themendienst-Bericht "Tourismus;Antarktis;Schifffahrt;KORR;" von Hilke Segbers vom 31. August: Wunderwelt aus Eis und Schnee: Die Antarktis erschließt sich Touristen nur in den Südsommer-Monaten November bis Februar. (Die Veröffentlichung ist für dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei. Das Bild darf nur in Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei Nennung der Bildquelle verwendet werden.) Foto: Leslie A. Kelly/Hurtigruten/dpa/tmn

Das PIK in Potsdam hat mal wieder eine alarmierende Meldung rausgegeben. Falls die Menschheit ohne Rücksicht auf den Klimawandel alle erreichbaren Vorräte an Kohle, Erdöl und Erdgas verbrennt, würde die Antarktis vermutlich komplett abschmelzen. Der Meeresspiegel dürfte dann um mehr als 50 Meter ansteigen. Diese Veränderungen würden sich über Jahrhunderte und Jahrtausende ereignen, zeigt eine Langzeit-Simulationsrechnung von Forschern um Ricarda Winkelmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Küstenregionen auf allen Kontinenten wären dann unbewohnbar, einschließlich Städten wie Hamburg, London, New York und Tokio sowie Dhaka, Lagos und Rio de Janeiro. Den Forschern zufolge ist der unaufhaltsame Verlust der Antarktis nur mit striktem Klimaschutz zu verhindern: 97 Prozent der Rohstoffe müssten im Boden bleiben; die Erwärmung wäre dann auf zwei Grad begrenzt. 
Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

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