So lautete der Titel einer sehr inspirierenden Veranstaltung der PHINEO gAG letzte Woche. In der großartigen Location smartvillage durfte ich spannenden Panels beiwohnen – etwa „Wirkung als Standard" mit Janina Lin Otto und Dr. Philipp Baaske (LMU München) oder „Impact Venture Capital für Climate & Deep Tech" mit Danijel Višević vom World Fund.
Dabei habe ich eine interessante Beobachtung gemacht: Ein Teil der Teilnehmer:innen möchte Impact so framen, dass es nicht um ein neues Wirtschaften geht, sondern um soziale Herausforderungen, die mit einem Non-Profit-Ansatz gelöst werden sollten. Wirkung erzielen und dabei profitabel wirtschaften – das lehnt diese Gruppe ab.
Ich habe eine andere Haltung. Impact kann Unternehmen dabei helfen, aus dem System auszubrechen, in dem Gewinne privatisiert und Schäden externalisiert werden. Wenn Unternehmen anfangen, ihre Wirkung ganzheitlich zu messen – neben der ökonomischen auch die ökologische und soziale Wirkung ihrer Geschäftsmodelle –, dann können sie die notwendige Transformation aktiv steuern: weg von Schadschöpfung, hin zu echter Wertschöpfung, hin zu Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Zukunftsfähigkeit.
Ich bin überzeugt, dass Impact (IMM) ein echter Gamechanger für die Transformation der Wirtschaft werden kann. Warum?
- Der europäische Berichtsstandard ESRS verlangt erstmals, dass Unternehmen ihren Impact bewerten.
- Impact Assets wachsen jährlich um über 20 %.
- Die finanzmarktrelevante EU-Offenlegungsverordnung SFDR 2.0 nimmt Impact Investing explizit auf.
- Frontrunner wie Puma oder Patagonia messen den Impact ihrer Geschäftsmodelle bereits seit Jahren.
Viele Unternehmen werden folgen.
Sie möchten den Impact Ihres Unternehmens systematisch erfassen und strategisch nutzen?